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Der Stiftungsgarten

Unser aktuelles Herzensprojekt: Ein öffentlicher Park mit Bildungsauftrag - inspiriert vom Emsland, getragen vom Stifterwillen

Der Stiftungsgarten

Ein öffentlicher Park mit Bildungsauftrag – inspiriert vom Emsland, getragen vom Stifterwillen

 

Wo heute Wege angelegt und Pflanzen gesetzt werden, wächst in Wahrheit ein Gedanke: Es ist die Liebe zur Natur, wie sie Heinrich, Eva und Heiner Essmann zeitlebens geprägt hat. Am neuen Sitz der Essmann Stiftung, Am Neuen Friedhof 27 in Lingen, entsteht derzeit ein Ort mit besonderer Bedeutung. Die Stiftung hat mit der Planung eines öffentlich zugänglichen Parks begonnen, der Natur nicht nur zeigt, sondern erlebbar macht. Mit dem Garten widmet sich die Stiftung einem Projekt, das weit über Gestaltung hinausgeht: Es soll ein Ort des Lernens und des gelebten Stiftungszwecks entstehen. „Bildung im Bereich Naturschutz“.

 

Ein Garten, der bleibt und erzählt

Die Idee ist einfach und gleichzeitig tiefgründig: Der Stiftungsgarten soll die heimische Natur in ihrer Vielfalt abbilden und einladen, sie bewusst zu erleben. Geplant ist eine liebevoll gestaltete Naturfläche mit Pflanzenarten, die typisch für das Emsland sind. Elemente wie ein Wacholderhain, Streuobstflächen, Bienenweiden oder Kräuterbeete bringen vertraute Landschaftsbilder in einen neuen, bewusst gestalteten Kontext. Die Umsetzung des Gartens wurde bereits beauftragt, die ersten Schritte sind in Arbeit. Neben der naturnahen Bepflanzung entstehen Informationstafeln, die Wissen vermitteln, und Rückzugsorte, die zum Verweilen einladen. Jeder Winkel des Gartens wird mit Sorgfalt geplant. Denn dieser Ort soll mehr als schön sein: Er soll Bedeutung haben.

 

Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft

Die Essmann Stiftung folgt einem klaren Leitgedanken: Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft übernehmen. Der Stiftungsgarten wird diesen Anspruch in die Fläche bringen: sichtbar, begehbar, begreifbar. Für die Gründer war der Schutz der Natur ein Herzensanliegen. So soll mit dem Stiftungsgarten ein lebendiges Zeichen für Nachhaltigkeit und Bewahrung entstehen. Die Anlage wird dabei

weit mehr als ein Park: Sie soll Ausdruck einer Haltung sein. Ein konkreter, öffentlicher Beitrag zum Erhalt regionaler Ökosysteme und ein Symbol dafür, wie sich der Stiftungszweck auch nach dem Tod der Stifter realisieren lässt.

 

Bildung beginnt im Grünen

Der Stiftungsgarten versteht sich nicht nur als grüne Oase, sondern auch als Lernraum. Besonders Kindern und Familien soll er Wissen über die heimische Pflanzenwelt vermitteln. Infotafeln machen ökologische Zusammenhänge verständlich und wecken die Lust am Entdecken. Dabei bedeutet Bildung hier mehr als reine Information. Es geht ums Erleben, ums Fühlen, darum, wie Natur riecht, wie sie klingt, wie sie uns berührt. Somit wird der Garten dem Zweck der Stiftung „Bildung im Bereich Naturschutz“ gerecht.

 

Ein Park, der verbindet – Mensch, Natur und Geschichte

Der Stiftungsgarten soll nach der Eröffnung allen Interessierten offen stehen. Wege, Sitzmöglichkeiten und liebevoll gestaltete Nischen schaffen Raum für Begegnung – mit der Natur, mit sich selbst, mit anderen. Die Frage „Wie hätte es den Stiftern gefallen?“ ist seit Beginn leitend in der Gestaltung.